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Küche & Haushalt

Wassersprudler im Test: Was ÖKO-TEST & Stiftung Warentest sagen

Welche Wassersprudler aus unserem Vergleich wurden getestet, mit welchem Ergebnis – und was sagen die Noten von ÖKO-TEST und Stiftung Warentest heute noch aus?

Welches Modell passt zu dir? In 30 Sekunden zum Ergebnis
Drei Wassersprudler in Weiß, Schwarz und Edelstahl auf der Küchenarbeitsplatte mit Sprudelwasser und Zitrone

Das Wichtigste in Kürze

  • ÖKO-TEST 8/2022: SodaStream DUO als einziges Gerät „sehr gut“
  • Stiftung Warentest 7/2025 prüfte fünf unserer Modelle, Einzelnoten nur kostenpflichtig
  • Bei Warentest zählt das Sprudeln zur Hälfte, bei ÖKO-TEST die Praxisprüfung

Zu den Wassersprudlern aus unserem Vergleich gibt es frei einsehbare Testurteile von ÖKO-TEST. Im Test aus Heft 8/2022 schnitt der SodaStream DUO als einziges von sieben Geräten „sehr gut“ ab. SodaStream TERRA, Aarke Carbonator 3, mysoda Woody und BRITA sodaONE erhielten „gut“. Stiftung Warentest hat im Juli 2025 ebenfalls sieben Sprudler getestet, darunter fünf Modelle aus unserem Vergleich. Die Einzelnoten gibt es dort aber nur gegen Bezahlung. Stand: Oktober 2026.

Wir testen selbst keine Wassersprudler. Hier bündeln wir veröffentlichte Ergebnisse und erklären, was sie für deinen Kauf bedeuten. Technische Daten, Zylindersysteme und Flaschenarten aller Geräte findest du im Wassersprudler-Vergleich.

01Alle Testurteile im Überblick

Modell Quelle Urteil/Note Datum
SodaStream DUO ÖKO-TEST sehr gut 08/2022
SodaStream TERRA ÖKO-TEST gut 08/2022
Aarke Carbonator 3 ÖKO-TEST gut 08/2022
mysoda Woody ÖKO-TEST gut 08/2022
BRITA sodaONE ÖKO-TEST gut 08/2022
SodaStream TERRA Stiftung Warentest getestet, Note nur kostenpflichtig 07/2025
SodaStream CRYSTAL 3.0 Stiftung Warentest getestet, Note nur kostenpflichtig 07/2025
Aarke Carbonator 3 Stiftung Warentest getestet, Note nur kostenpflichtig 07/2025
mysoda Woody Stiftung Warentest getestet, Note nur kostenpflichtig 07/2025
BRITA sodaONE Stiftung Warentest getestet, Note nur kostenpflichtig 07/2025

Quellen: ÖKO-TEST Wassersprudler-Test (Magazin 8/2022, aktualisiert für das Jahrbuch 2023) und Stiftung Warentest Wassersprudler-Test (test 7/2025).

ÖKO-TEST: Praxisprüfung und Schadstoffe

ÖKO-TEST hat sieben Sprudler bekannter Marken geprüft. Neben den fünf Modellen aus unserem Vergleich waren der Philips GoZero („gut“) und der Sodapop Harold („befriedigend“) dabei. Die Tabelle von ÖKO-TEST ist frei einsehbar und zeigt einige Unterschiede im Detail:

  • SodaStream DUO und TERRA: Im aufgesprudelten Wasser fand das Labor weder Acetaldehyd noch Weichmacher oder Schwermetalle. Den TERRA bewertete ÖKO-TEST als wenig rutschfest, den DUO als eher rutschfest.
  • Aarke Carbonator 3 und BRITA sodaONE: Beide stehen laut ÖKO-TEST rutschfest und standfest. Abzüge gab es, weil die Flasche eingeschraubt wird und nicht in die Spülmaschine darf. Beim Aarke kritisierte ÖKO-TEST zusätzlich PVC bzw. chlorierte Verbindungen in der Verpackung, am Gesamturteil änderte das nichts.
  • mysoda Woody: Er wirkte im Test eher wackelig, und eine leichte Überdosierung war möglich, weil das Gerät spät abschaltet.

Bei Aarke, BRITA und mysoda fand das Labor Spuren von Acetaldehyd und Weichmachern im Wasser. Mehr als Spuren waren es bei keinem Modell aus unserem Vergleich.

Stiftung Warentest: Sprudeln zählt zur Hälfte

Stiftung Warentest hat für Heft 7/2025 Sprudler von Aarke, Brita, Grohe, Mysoda, Sodapop und SodaStream geprüft. Vier Geräte erhielten „gut“, eines war „mangelhaft“, weil es oft überlief und danach zunächst nicht mehr funktionierte. Welches Gerät welche Note bekam, steht nur im kostenpflichtigen Teil von test.de. Deshalb nennen wir hier keine Einzelnoten. Frei einsehbar ist nur: Der ergiebigste der guten Sprudler schaffte rund 48 Liter Sprudelwasser pro Zylinder.

02Warum die Urteile voneinander abweichen

ÖKO-TEST und Stiftung Warentest stellen unterschiedliche Fragen. Ein „sehr gut“ bei ÖKO-TEST bedeutet deshalb nicht automatisch ein gutes Ergebnis bei Stiftung Warentest, und umgekehrt.

  • ÖKO-TEST bildet das Gesamturteil aus einer Praxisprüfung mit Minuspunkten: fehlender Zylinder im Lieferumfang, Schraubflasche, nicht spülmaschinenfeste Flasche, Rutschfestigkeit, Kippen und der Zugang zu Dichtungen. Schadstoffe im Wasser und Mängel wie PVC in der Verpackung wurden zusätzlich untersucht.
  • Stiftung Warentest gewichtet das Aufsprudeln mit 50 Prozent, also den erreichten Kohlensäuregehalt und die Liter pro Zylinder. Handhabung zählt 30 Prozent, Sicherheit und Gesundheit/Umwelt je 10 Prozent. Die Kunststoffflaschen wurden unter anderem aus 90 cm Höhe fallen gelassen, alle Flaschen mit dem Dreifachen des Betriebsdrucks belastet.

Für dich heißt das: Wenn dir kräftiges Sprudeln und ein ergiebiger Zylinder am wichtigsten sind, ist der Warentest die passendere Quelle. Wenn du Wert auf spülmaschinenfeste Flaschen und möglichst wenig Stoffe aus Kunststoff im Wasser legst, liefert ÖKO-TEST die konkreteren frei einsehbaren Angaben.

Was der ÖKO-TEST von 2022 heute noch aussagt

Der ÖKO-TEST liegt rund vier Jahre zurück. Die geprüften Geräte sind weiterhin erhältlich, die Ergebnisse zu Flaschen, Standfestigkeit und Schadstoffen sind also nicht wertlos. Allerdings hat ÖKO-TEST die Sprudelleistung nur als Abwertung bei schwacher Leistung berücksichtigt. Die Frage, wie viel Kohlensäure ein Gerät wirklich ins Wasser bringt, beantwortet der neuere Warentest gründlicher. Hersteller können außerdem Flaschen oder Dichtungen ändern, ohne dass sich der Gerätename ändert.

03Modelle ohne frei einsehbares Testurteil

Für drei Geräte aus unserem Vergleich gibt es kein öffentlich zugängliches Urteil:

  • SodaStream E-DUO: Die elektrische Variante mit drei festen Sprudelstufen war in keinem der beiden Tests. Wie der DUO nimmt sie laut Hersteller Glas- und Kunststoffflaschen auf, braucht aber eine Steckdose.
  • SodaStream CRYSTAL 3.0: Bei Stiftung Warentest geprüft, die Note ist aber nur kostenpflichtig abrufbar.
  • Aarke Carbonator Pro: Kein Test gefunden. Anders als der Carbonator 3 ist er für Glasflaschen ausgelegt, die laut Hersteller bis 70 °C in die Spülmaschine dürfen.

Für diese Geräte hilft dir die Datenlage im Vergleich weiter: Zylindersystem, Flaschenart, Füllmenge und Maße stehen in der Vergleichstabelle mit unserer Kaufempfehlung für Wassersprudler. Der Finder dort grenzt die Auswahl mit drei Fragen ein.

04Was die Urteile für deine Kaufentscheidung bedeuten

  • Glas und Kunststoff in einem Gerät: Der SodaStream DUO hat das einzige „sehr gut“ bei ÖKO-TEST und im Wasser keine nachweisbaren Schadstoffe. Er ist auch unsere Kaufempfehlung.
  • Freie Zylinderwahl: Aarke Carbonator 3, mysoda Woody und BRITA sodaONE nutzen Schraubzylinder und waren bei ÖKO-TEST alle „gut“. Ihre Kunststoffflaschen gehören aber nicht in die Spülmaschine.
  • Wenig Platz: Der kompakte TERRA war bei ÖKO-TEST „gut“ und ohne Schadstofffunde, steht aber laut Test weniger rutschfest.

Häufige Fragen

Welcher Wassersprudler ist Testsieger bei ÖKO-TEST?

Im ÖKO-TEST aus Heft 8/2022 war der SodaStream DUO das einzige von sieben Geräten mit „sehr gut“ und damit laut ÖKO-TEST Testsieger. Fünf weitere Geräte, darunter Aarke Carbonator 3, BRITA sodaONE, mysoda Woody und SodaStream TERRA, erhielten „gut“.

Welcher Wassersprudler ist Testsieger bei Stiftung Warentest?

Stiftung Warentest hat im Juli 2025 sieben Sprudler getestet, vier davon mit „gut“. Welches Gerät vorne liegt, steht nur im kostenpflichtigen Teil von test.de. Fünf Modelle aus unserem Vergleich waren dabei: Aarke Carbonator 3, BRITA sodaONE, mysoda Woody, SodaStream CRYSTAL 3.0 und SodaStream TERRA.

Geben Wassersprudler Schadstoffe ins Wasser ab?

ÖKO-TEST fand bei den getesteten Geräten höchstens Spuren von Acetaldehyd und Weichmachern, bei den SodaStream-Modellen DUO und TERRA gar nichts davon. Stiftung Warentest prüfte 2025 unter anderem auf Bisphenol A, Schwermetalle und Weichmacher. Spül die Flaschen regelmäßig und tausche Kunststoffflaschen nach dem aufgedruckten Datum aus.

Ist ein Test von 2022 noch aktuell?

Teilweise. Die getesteten Geräte werden weiter verkauft, die Aussagen zu Flaschen, Standfestigkeit und Schadstoffen gelten also grundsätzlich weiter. Zur Sprudelleistung und Ergiebigkeit ist der Warentest von 2025 aussagekräftiger. Achte darauf, dass Flaschen und Zylinder zu deinem Gerät passen.