Das Wichtigste in Kürze
- Für große Flächen zählen Schnittbreite und Flächenleistung
- Plane rund 50 % Reserve bei der empfohlenen Fläche ein
- Mehrere Zonen und Transportwege vorher in der App anlegen
Großer Garten, viel Rasen: Welche Mähroboter laut Hersteller 1.500 m² und mehr schaffen, warum Schnittbreite und Flächenleistung wichtiger sind als der Akku und wie du Zonen klug planst.
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Das Wichtigste in Kürze
Für große Rasenflächen ab etwa 1.500 m² brauchst du einen Mähroboter mit breitem Schnitt und hoher Flächenleistung. In unserem Vergleich sind dafür zwei Modelle ausgelegt: der Dreame A3 AWD Pro 3500 für bis zu 3.500 m² und der Ecovacs Goat A1600 LiDAR Pro für bis zu 1.600 m². Der Dreame ist Testsieger der TechStage-Bestenliste (09/2026), der Ecovacs dort Preis-Leistungs-Sieger und unsere Kaufempfehlung.
Wir testen nicht selbst. Unsere Auswahl beruht auf Herstellerangaben, veröffentlichten Testergebnissen und den Daten aus unserem Mähroboter-Vergleich.
Laut Dreame für bis zu 3.500 m², mit 40 cm Schnittbreite, Allrad und LiDAR-Navigation. Bei TechStage Testsieger (09/2026) und im Einzeltest mit 5 von 5 Sternen (08/2026).
Laut Ecovacs bis zu 400 m² pro Stunde, Laden in 50 Minuten und ein integrierter Kantentrimmer. Preis-Leistungs-Sieger bei TechStage (09/2026).
Für diese Seite haben wir die acht Mähroboter im Vergleich nach einem Kriterium gefiltert: empfohlene Rasenfläche laut Hersteller ab 1.500 m². Das erfüllen zwei Modelle. Alle anderen sind für 600 bis 1.000 m² ausgelegt.
| Merkmal | Dreame A3 AWD Pro 3500 | Ecovacs Goat A1600 LiDAR Pro |
|---|---|---|
| Empfohlene Fläche | 3.500 m² | 1.600 m² |
| Schnittbreite | 40 cm | 33 cm |
| Flächenleistung laut Hersteller | 2.500 bis 5.000 m² in 24 h, je nach Modus | bis 400 m² pro Stunde |
| Ladezeit | 85 min | 50 min |
| Akku | 7,5 Ah | 3 Ah |
| Max. Steigung | 80 %, Allrad | 50 % |
| Kantenschnitt | 3 cm Kantenabstand | integrierter Trimmer |
| Navigation | 360°-LiDAR und KI-Kameras | Dual-LiDAR, 3D-ToF und KI-Kamera |
| Testurteil | TechStage: Testsieger (09/2026) | TechStage: Preis-Leistungs-Sieger (09/2026) |
Daten laut Dreame und Ecovacs, Stand 10/2026. Die Flächenleistung messen die Hersteller unterschiedlich und ist deshalb nicht direkt vergleichbar.
Je breiter der Schnitt, desto weniger Bahnen muss der Roboter ziehen. Kompakte Modelle mähen 18 bis 22 cm breit, der Dreame 40 cm und der Ecovacs 33 cm. In unserer Teilnote Schnittbreite erreicht der Dreame deshalb die Höchstnote 10, der Ecovacs 8,5.
Die Flächenleistung hängt außerdem von Akku und Ladezeit ab. Der Dreame hat den größeren Akku, der Ecovacs lädt laut Hersteller in 50 Minuten. Beides bestimmt, wie lange der Roboter pro Tag tatsächlich mäht.
Die empfohlene Fläche gilt für einfache, gut zugängliche Gärten. Verwinkelte Grundstücke mit Beeten, Bäumen und mehreren Zonen brauchen länger. Stiftung Warentest rät in ihren Tipps zum Igelschutz, ein Modell zu wählen, das für mindestens 50 % mehr Fläche ausgelegt ist. Der Roboter ist dann schneller fertig und muss nicht bis in den Abend fahren. Für 1.200 m² Rasen wäre der Ecovacs damit knapp, für 2.000 m² und mehr eher der Dreame die passende Wahl.
Auf großen, offenen Rasenflächen ohne Bäume funktioniert Satelliten-Ortung per RTK gut. Viele große Gärten haben aber alte Bäume, Hecken oder Nebengebäude. Dort ist LiDAR die robustere Wahl, weil es keinen freien Himmel braucht. Beide Modelle auf dieser Seite navigieren per LiDAR und kommen ohne Antenne aus. Mehr zu den Unterschieden steht in unserer Kaufberatung zum Mähroboter.
Große Grundstücke bestehen oft aus mehreren Rasenstücken, etwa vor und hinter dem Haus. Lege beim Kartieren jede Fläche als eigene Zone an und verbinde sie über Transportwege, auf denen der Roboter nicht mäht. Ecovacs nennt für den A1600 die Verwaltung von Karten für mehrere Gebiete, die du in der App teilen und zusammenlegen kannst. Prüfe, ob die Wege breit genug sind und keine hohen Kanten haben. Laut TechStage überwindet der Dreame bis zu 4 bis 5 cm hohe Kanten und schmale Durchgänge um 70 cm.
Große Grundstücke sind selten ganz eben. Der Dreame schafft mit Allrad laut Hersteller bis zu 80 % Steigung, der Ecovacs bis 50 %. Wie du deine Steigung misst, steht im Ratgeber Mähroboter für Hanglage.
Für Flächen bis 1.000 m² findest du weitere Modelle wie die Mammotion Luba mini 2 AWD in unserem Vergleich aller Mähroboter.
In unserem Vergleich ist nur der Dreame A3 AWD Pro 3500 für mehr als 1.600 m² ausgelegt, laut Hersteller für bis zu 3.500 m². Er war Testsieger der TechStage-Bestenliste (09/2026). Der Ecovacs Goat A1600 LiDAR Pro reicht laut Hersteller bis 1.600 m², für 2.000 m² ist er zu knapp.
Stiftung Warentest empfiehlt, ein Modell zu wählen, das für mindestens 50 % mehr Fläche ausgelegt ist, als du hast. Dann schafft der Roboter den Rasen in kürzerer Zeit, auch in verwinkelten Gärten, und muss nicht bis in die Dämmerung fahren.
Ja, Modelle ohne Begrenzungsdraht verwalten mehrere Zonen in einer Karte. Du verbindest die Flächen in der App über Transportwege, auf denen der Roboter nur fährt und nicht mäht. Die Wege sollten breit genug sein und keine hohen Kanten haben.
Das hängt vor allem von Schnittbreite und Garten ab. Ecovacs gibt für den Goat A1600 LiDAR Pro bis zu 400 m² pro Stunde an, für 1.500 m² wären das knapp vier Stunden reine Mähzeit plus Ladepausen. Dreame nennt für den A3 AWD Pro 3500 je nach Modus 2.500 bis 5.000 m² in 24 Stunden.
Bevor du gehst · Unsere Kaufempfehlung für Mähroboter große Flächen
8,9/10 Vergleichs-Score
Er navigiert per Dual-LiDAR ohne Antenne auch unter Bäumen, mäht 33 cm breit und schneidet die Ränder mit dem eingebauten Trimmer gleich mit.
Alle Modelle vergleichen oder: Dreame A3 AWD Pro 3500*, Mova Viax 500*