Das Wichtigste in Kürze
- Ein separater Subwoofer bringt Tiefbass, den einteilige Soundbars kaum schaffen
- Für Mietwohnungen zählt ein guter Nachtmodus
- Mit Rears im Set wird daraus echter Surround
Wann ein separater Subwoofer den Unterschied macht, worauf du bei Funk-Sub, Kanälen und Aufstellung achtest und welche drei Soundbars aus unserem Vergleich einen Sub mitbringen.
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Das Wichtigste in Kürze
Eine Soundbar mit separatem Subwoofer lohnt sich, wenn du Filme, Serien mit viel Action oder Spiele mit spürbarem Bass erleben willst. Einteilige Soundbars sind dafür meist zu klein, der Subwoofer übernimmt die tiefen Töne und entlastet die Bar. Für Nachrichten, Talkshows und Sport reicht dagegen oft eine Soundbar ohne Sub. Aus unserem Vergleich bringen drei Modelle einen Funk-Subwoofer mit: die JBL Bar 500MK2, die Sony BRAVIA Theatre Bar 6 und die Samsung HW-Q995GH.
Wir testen nicht selbst. Grundlage sind Herstellerangaben, veröffentlichte Testurteile, Käuferstimmen und der Vergleichs-Score aus unserem Soundbar-Vergleich.
5.1-Soundbar mit kabellosem 10-Zoll-Subwoofer, Dolby Atmos, eARC und HDMI-Eingang. Dazu WLAN mit AirPlay 2 und Chromecast sowie eine Raumeinmessung per App.
3.1.2-System mit Center- und Höhenkanälen, Funk-Subwoofer sowie Dolby Atmos und DTS:X. Musik kommt nur per Bluetooth.
11.1.4-System mit Subwoofer und zwei Rücklautsprechern ab Werk. Bei HIFI.DE seit 04/2026 auf Platz 1 der Soundbar-Bestenliste.
Unsere Regel ist einfach: Ein separater Funk-Subwoofer gehört laut Hersteller zum Lieferumfang. Soundbars, bei denen du den Sub erst dazukaufen musst, wie die Sonos Beam oder die Bose Smart Soundbar, zählen hier nicht. Auch die Denon DHT-S218 mit eingebauten Tieftönern ist nicht dabei. Die Reihenfolge ergibt sich aus Score, Ausstattung und Testlage.
| Merkmal | JBL Bar 500MK2 | Sony BRAVIA Theatre Bar 6 | Samsung HW-Q995GH |
|---|---|---|---|
| Kanäle | 5.1 | 3.1.2 | 11.1.4 |
| Subwoofer | Funk, 10 Zoll (26 cm) | Funk, 16-cm-Treiber | Funk, im Set mit Rears |
| Rücklautsprecher | nein | nein | ja, im Set |
| 3D-Sound | Dolby Atmos, DTS Virtual:X | Dolby Atmos, DTS:X | Dolby Atmos, DTS:X |
| Breite der Soundbar | 94 cm | 95 cm | 123,2 cm |
| Streaming | WLAN, AirPlay 2, Chromecast, Bluetooth | Bluetooth | WLAN, AirPlay 2, Chromecast, Bluetooth |
| Testurteil | HIFI.DE 8,3 von 10 (07/2026) | HIFI.DE 8,0 von 10 (04/2025), audiovision „gut“ (07/2025) | HIFI.DE 9,1 von 10 (04/2026) |
| Vergleichs-Score | 7,2 | 6,4 | 8,9 |
Daten laut Hersteller, Stand 10/2026. Der Vergleichs-Score ist eine Datenauswertung, kein Praxistest.
Tiefe Töne brauchen große Membranen und Gehäusevolumen. Beides passt kaum in eine flache Soundbar. Stiftung Warentest schreibt im Test von Soundbars und Soundplates sinngemäß, dass einteiligen Modellen oft Bass fehlt und ein separater Subwoofer mehr Volumen bringt. Das deckt sich mit den Käuferstimmen aus unserem Vergleich: Bei Sonos Beam, Bose Smart Soundbar und Denon DHT-S218 bemängeln mehrere Käufer den begrenzten Tiefbass ohne Zusatzmodul.
Ein Subwoofer lohnt sich vor allem, wenn
Verzichten kannst du, wenn du vor allem Nachrichten und Serien schaust, wenig Platz hast oder in einem hellhörigen Haus wohnst. Welche Modelle ohne Sub gut funktionieren, zeigt unser Ratgeber Soundbar ohne Subwoofer.
Bei allen drei Modellen verbindet sich der Subwoofer per Funk mit der Soundbar. Ein Signalkabel quer durchs Zimmer entfällt also. Strom braucht der Sub trotzdem, plane deshalb eine freie Steckdose an seinem Platz ein.
Die mittlere Ziffer der Kanalangabe steht für den Subwoofer, die erste für die Kanäle vorne, die letzte für Höhenlautsprecher. Die Sony hat mit 3.1.2 einen eigenen Center-Kanal für Dialoge und zwei nach oben abstrahlende Lautsprecher. Die JBL kommt als 5.1 ohne Höhenkanäle, den Atmos-Höheneffekt erzeugt sie also virtuell. Die Samsung hat 11.1.4 Kanäle verteilt auf Soundbar, Subwoofer und zwei Rücklautsprecher. Erst diese Rears bringen echten Raumklang von hinten.
Alle drei haben HDMI eARC. JBL und Samsung bieten zusätzlich HDMI-Eingänge mit 4K-Durchleitung, die Samsung sogar zwei. Dort schließt du eine Konsole oder einen Blu-ray-Player direkt an, wenn am Fernseher HDMI-Buchsen knapp werden. Die Sony hat nur den eARC-Anschluss. Wie du die Soundbar richtig verbindest, erklärt unsere Anleitung Soundbar anschließen.
Ein Subwoofer klingt oft am besten nahe der Soundbar oder in einer Zimmerecke. In der Ecke wirkt der Bass am stärksten, kann aber auch dröhnen. Probiere zwei, drei Positionen aus und hör dir dieselbe Filmszene an jeder Stelle an. Die JBL bietet laut Hersteller eine Raumeinmessung per App, die Samsung mit SpaceFit Sound Pro ebenfalls. Bei der Sony stellst du Bass und Klangfeld per App oder bei aktuellen Bravia-Fernsehern über das TV-Menü ein.
Tiefe Frequenzen übertragen sich durch Decken und Wände. Ein Käufer der Sony rät, im Mehrparteienhaus den Nachtmodus zu nutzen, weil der Bass schon bei mittlerer Lautstärke durchdringt. Stell den Subwoofer außerdem nicht direkt auf einen hohlen Holzboden und nicht an die Wand zum Nachbarn. Eine schwere Unterlage oder ein Entkopplungspad kann Vibrationen dämpfen.
Die JBL kombiniert einen großen 10-Zoll-Subwoofer mit WLAN-Streaming, AirPlay 2 und Chromecast. Mit HDMI-Eingang und Raumeinmessung ist sie die vielseitigste Lösung ohne Rücklautsprecher. HIFI.DE vergab im Juli 2026 8,3 von 10. Einen integrierten Sprachassistenten hat sie nicht, DTS:X gibt es nur virtuell. Käuferdaten liegen uns für dieses Modell noch nicht vor.
Die Sony punktet mit echtem Center-Kanal und Höhenlautsprechern und decodiert neben Dolby Atmos auch DTS:X. Bei HIFI.DE erhielt sie 8,0 von 10 (04/2025), bei audiovision „gut“ mit 71 Punkten (07/2025). Das sagen Käufer: Zehn von 13 ausgewerteten Käufern loben den deutlich besseren Klang gegenüber dem Fernseher, vier den kräftigen Bass. Kritik gibt es am fehlenden Display und an wenigen Klangeinstellungen, jeweils von drei Käufern. WLAN-Streaming fehlt.
Die Samsung ist das umfangreichste System im Vergleich: Soundbar, Subwoofer und zwei Rücklautsprecher sind im Karton. HIFI.DE führt sie seit dem Test im April 2026 mit 9,1 von 10 auf Platz 1 seiner Soundbar-Bestenliste. Dafür brauchst du Platz für vier Komponenten, und die Soundbar ist mit 13,8 cm recht tief. Prüfe vorher, ob dein Lowboard das hergibt.
Für Filme und Spiele meist ja, weil der Subwoofer Tiefbass liefert, den eine flache Soundbar kaum erzeugen kann. Für Nachrichten, Serien und Sport ist der Unterschied kleiner. Wichtiger für klare Dialoge sind dort ein Center-Kanal oder ein guter Sprachmodus.
Oft klingt er nahe der Soundbar oder in einer Zimmerecke am besten, in der Ecke wird der Bass aber am stärksten und kann dröhnen. Probiere mehrere Positionen mit derselben Filmszene aus. Ein Funk-Subwoofer braucht nur eine Steckdose, kein Signalkabel zur Soundbar.
Bei vielen Soundbars ja, meist aber nur mit einem Subwoofer desselben Herstellers. Sonos Beam, Sonos Arc Ultra, Bose Smart Soundbar und Yamaha True X Bar 40A lassen sich laut Hersteller um Sub und Rears erweitern. Die Denon DHT-S218 hat einen Subwoofer-Ausgang für ein Kabel.
Er kann, denn tiefe Töne gehen durch Wände und Decken. Nutze abends den Nachtmodus, regle den Bass in der App herunter und stell den Sub nicht an die Wand zum Nachbarn. Eine schwere Unterlage dämpft Vibrationen, die sich über den Boden übertragen.
Bevor du gehst · Unsere Kaufempfehlung für Soundbar mit Subwoofer
Sie passt mit 65 cm Breite zu den meisten Fernsehern, Käufer loben die klare Sprache, und Sub oder Rears kannst du später ergänzen, statt gleich vier Teile aufzustellen.
Alle Modelle vergleichen oder: Denon DHT-S218*, Sony BRAVIA Theatre Bar 6*