Das Wichtigste in Kürze
- XXL heißt hier: ab 9 Litern und zwei getrennte Garzonen
- Zwei Körbe nebeneinander, als Turm oder ein teilbarer Korb
- Große Geräte brauchen 2.200 bis 2.750 Watt und viel Stellfläche
Ab vier Personen wird ein 5-Liter-Korb zu klein. Welche XXL-Heißluftfritteusen mit zwei Garzonen es in unserem Vergleich gibt und worauf du bei Bauart, Platz und Strom achtest.
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Das Wichtigste in Kürze
Eine XXL-Heißluftfritteuse lohnt sich ab etwa vier Personen oder wenn du Hauptgericht und Beilage gleichzeitig garen willst. Sinnvoll sind dann 9 bis 14 Liter Garraum, verteilt auf zwei Körbe oder einen teilbaren Korb, dazu eine Sync-Funktion, damit beide Seiten zur selben Zeit fertig sind. Der Preis dafür: Die Geräte sind breit oder hoch, schwer und brauchen über 2.000 Watt.
Wir testen nicht selbst. Die Modelle stammen aus unserem großen Heißluftfritteusen-Vergleich. Unsere Filterregel: mindestens 9 Liter Garraum und zwei getrennte Garzonen. Das erfüllen vier Geräte. Die Reihenfolge folgt unserem Vergleichs-Score.
Zwei Körbe mit je 5,5 Litern, beleuchtetes Sichtfenster und ein Ofenmodus ohne Trennwand. Testsieger der Doppel-Heißluftfritteusen bei Haus & Garten Test (06/2025).
Warum? Zwei Körbe mit je 5,5 Litern, Sichtfenster mit Licht und ein Ofenmodus für große Stücke. Haus & Garten Test kürte sie 06/2025 zum Testsieger, ETM gab 06/2026 „sehr gut“.
Philips Steam Airfryer 5000 Series NA555/00*
Zwei Körbe mit 6 und 3 Litern, dazu Dampfgaren für Gemüse und Fisch. ETM Testmagazin gab „sehr gut“ (95,9 %), heise kürte sie zum Technologiesieger.
Zwei übereinanderliegende Körbe mit zusammen 10,8 Litern, Steuerung per App und Keramikbeschichtung. Platz 1 der heise-Bestenliste (04/2026).
Ninja Foodi FlexDrawer AF500EU*
Ein 10,4-Liter-Korb, der sich in zwei Zonen à 5,2 Liter teilen lässt. Ohne Trenner passen große Stücke hinein, bis 240 °C.
| Modell | Garraum | Zonen | Bauart | Max. Temperatur | Leistung | Extra |
|---|---|---|---|---|---|---|
| CASO AirFry DuoChef | 14 l | 2 × 5,5 l oder 1 Garraum | nebeneinander | 200 °C | 2.200 W | Sichtfenster mit Licht, Ofenmodus |
| Philips NA555/00 | 9 l | 6 l + 3 l | nebeneinander | 200 °C | 2.750 W | Dampffunktion, 700-ml-Tank |
| Cosori Turbo Tower Pro Smart | 10,8 l | 6,5 l + 4,3 l | übereinander | 230 °C | 2.630 W | App per WLAN, Keramik |
| Ninja Foodi FlexDrawer AF500EU | 10,4 l | 1 × 10,4 l oder 2 × 5,2 l | ein teilbarer Korb | 240 °C | 2.470 W | Sync und Match |
Daten laut Hersteller- bzw. Händlerangaben, Stand 10/2026. Alle vier haben eine Sync-Funktion.
Mit der Faustregel von 1 bis 1,5 Litern pro Person reichen 9 bis 11 Liter für vier bis sechs Personen. Wichtiger als die Gesamtzahl ist die Aufteilung. Bei der Philips ist der zweite Korb mit 3 Litern eher für Beilagen gedacht, bei CASO und Ninja sind beide Zonen gleich groß. Für Familienportionen Pommes zählt vor allem die Grundfläche des größten Korbs: Liegen die Pommes zu hoch, bräunen sie ungleichmäßig. Das beobachtete auch Stiftung Warentest (09/2026) bei großen Portionen.
Zwei Körbe nebeneinander (CASO, Philips) sind am einfachsten zu bedienen, brauchen aber viel Breite. Doppelkorb-Geräte dieser Bauart sind bis knapp 50 cm breit.
Der Turm (Cosori) stapelt die Körbe übereinander. Er spart Breite, wird dafür hoch und schwer. Unter Hängeschränken solltest du deshalb nachmessen, auch wegen der heißen Abluft.
Ein teilbarer Korb (Ninja) ist die flexibelste Lösung: mit Trenner zwei Zonen, ohne Trenner ein großer Raum für ein ganzes Hähnchen oder einen Braten. Ähnlich flexibel ist die CASO, die sich ohne Trennwand zu einem kleinen Ofen umbauen lässt.
Die Sync-Funktion startet den kürzeren Garvorgang später, damit Hähnchen und Pommes zur selben Zeit auf den Tisch kommen. Mit einer Match-Funktion übernimmst du die Einstellungen eines Korbs für den anderen, wenn du die doppelte Menge desselben Gerichts garst. Ninja und Cosori bieten beides, CASO nennt die Funktion HOLD.
XXL-Geräte arbeiten mit 2.200 bis 2.750 Watt, wenn beide Zonen heizen. Schließe sie deshalb nicht zusammen mit Wasserkocher oder Toaster an dieselbe Mehrfachsteckdose an. Hohe Leistung heißt nicht automatisch hoher Verbrauch: Was ein Gerät tatsächlich braucht, hängt vor allem von der Garzeit ab. Vorheizen ist bei Heißluftfritteusen oft nicht nötig.
Für Pommes und Gemüse reichen 200 °C. Ninja (240 °C) und Cosori (230 °C) bräunen Fleisch schneller. Die Cosori startet schon bei 30 °C, die Philips bei 40 °C: Damit kannst du Obst dörren oder Teig gehen lassen. Die Philips gart als einzige auch mit Dampf. Die App der Cosori steuert das Gerät per WLAN, bei Philips liefert die App nur Rezepte.
Bei CASO, Philips und Ninja sind Körbe und Einsätze laut Hersteller spülmaschinenfest, die CASO hat dazu keramikbeschichtete Körbe. Für die Cosori liegt uns keine Angabe zur Spülmaschine vor. Große Körbe passen nicht immer gut in die Spülmaschine, rechne also auch mit Handwäsche. Tipps dazu stehen in unserer Anleitung Heißluftfritteuse reinigen.
Kategoriesieger bei den Geräten mit zwei Garräumen wurde bei ETM (06/2026) die Gastroback Duo Family 9 L mit 95,0 %. Sie gehört nicht zu den Modellen in unserem Vergleich.
Kochst du meist nur für zwei, ist ein XXL-Gerät überdimensioniert. Dann passt eher eine kompakte Heißluftfritteuse für 2 Personen. Alle Kaufkriterien und weitere Modelle findest du in unserer Kaufberatung zur Heißluftfritteuse.
Ab etwa vier Personen. Mit 1 bis 1,5 Litern pro Person sind dann 9 Liter und mehr sinnvoll. Auch für drei Personen kann sich ein XXL-Gerät lohnen, wenn du regelmäßig Hauptgericht und Beilage gleichzeitig zubereiten willst.
Das hängt von der Bauart ab. In zwei getrennte Körbe passt ein ganzes Hähnchen oft nicht. Besser geeignet sind Geräte mit großem, ungeteiltem Garraum, etwa der Ninja Foodi FlexDrawer ohne Trenner oder die CASO AirFry DuoChef im Ofenmodus ohne Trennwand.
Zwei Körbe garen zwei Gerichte mit eigener Temperatur und Zeit. Ein großer Korb bietet mehr zusammenhängende Fläche für große Stücke. Ein teilbarer Korb wie beim Ninja kann beides, ist dafür sehr breit.
Die Leistung liegt bei 2.200 bis 2.750 Watt, wenn beide Zonen heizen. Der Verbrauch hängt aber vor allem von der Garzeit ab. Laut Stiftung Warentest brauchte das sparsamste Gerät im Test weniger als halb so viel Strom wie das durstigste, ein Blick auf Testergebnisse lohnt sich also.
Bevor du gehst · Unsere Kaufempfehlung für Heißluftfritteuse XXL
8,5/10 Vergleichs-Score
Zwei Körbe mit je 5,5 Litern, Sichtfenster mit Licht und ein Ofenmodus für große Stücke. Haus & Garten Test kürte sie 06/2025 zum Testsieger, ETM gab 06/2026 „sehr gut“.
Alle Modelle vergleichen oder: Tefal Easy Fry Smart & Silence EY5728*, Cosori Turbo Tower Pro Smart*